6. Januar 2012

Gerüchte um Vorleben und Herkunft von Bettina Wulff wären von der Regierung diskret auszuräumen



»Vertrauen und Verlässlichkeit, ob in der Politik oder Ehe, nicht altmodisch sind und auf Dauer wichtiger als Sex und Glamour«. (Christian Wulff 1998)

Die Regierung muss auch mal – zumindest inoffiziell – die Gerüchte um Bettina Wulff ausräumen. Wieso wurde das nicht getan? Sollte Wulff quasi seine zweite Frau aus einem Rotlichtkontext gerettet haben, so spricht das für eine soziale Klatsche von Wulff, da sich hier mit den Rettungsversuch auch ein Besitzanspruch verknüpft. Da sähe ich ein Problem.

Schlimm wäre auch, wenn Wulff sie kennengelernt hat und die Scheidung seine finanzielle Unabhängigkeit überstrapaziert hätte, die ein Ministerpräsident nunmal benötigt. Je nachdem wäre das eine weitere unschöne Note. Miserabel werden Spitzenpolitiker nun nicht bezahlt. Dies soll auch die Unabhängigkeit sichern.

Ansonsten ist es eine Schweinerei, dass etwa über die Google Suche anrüchige Gerüchte verbreitet werden können. Ich bin da für mehr Regulierung bei Facebook und Google, zumal diese eine starke Marktstellung haben. Eine Zensur darf jedoch natürlich nicht geben. Verlautbarungen waren bereits Gegenstand der Sendung „Jauch“, die einen Bericht der „Berliner Zeitung“ aufgriff, welcher in der Sendung „Jauch“ von Nikolaus Blome von „BILD“ als soviel wie Unsinn oder „Quatsch“ bezeichnet wurde. Hier entsteht ein für die Bürger undeutliches Bild. Durch die Bemerkung von Christian Wulff am Rande der Aufzeichnung der „Weihnachtsansprache“, durch das Internet komme alles heraus und man müsse sich darauf einstellen, erhielten Spekulationen, neuen Auftrieb. Aktuell wurde zu Gunsten von Wulff bei seinem Drohanruf von einigen CDU Bundestagsabgeordneten angenommen, Wulff habe dies wegen der Gerüchte um seine Ehefrau getan. Der Wortlaut gibt dies vermutlich nicht her. In seinem letzten TV Exklusivinterview mit den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD & ZDF ließ Wulff die Bemerkung fallen, was alles für „Phantasien“ über seine Frau „im Internet“ ständen.

Wegen des im Raume verbleibdenden Verdachts der Käuflichkeit und Korruption, wozu sich z.B. der Bundesvorsitzende der Piratenpartei Sebastian Nerz (Blogpost 30.12.2011 in Inforadio Berlin 21.12.2011(Seite aktuell nicht mehr vorhanden) geäußert hatte, und Beeinflussbarkeit stellt sich die Frage nach der Seriösität des Ehepaar Christian und Bettina Wulff.

Wulff wurde bereits in deutschen Zeitungen mit der Figur des Frauen rettenden Figur des Parsifal verglichen, der auf dem falschen Trip gewesen sei, nämlich erst oft nur Frauen zu retten.

Desweiteren titel die „BUNTE“, Ausgabe 29.12., „Christian & Bettina Wulff 2012 entscheidet sich ihr Schicksal. Der Bundespräsident und die First Lady kämpfen um ihre Ehre.“

Laut „HANDELBLATT“ (Artikel „Politische Privatsphäre“, 7.6.2006) hat Christian Wulff 1998 im niedersächsischen Wahlkampf die Bemerkung gemacht: „Vertrauen und Verlässlichkeit, ob in der Politik oder Ehe, nicht altmodisch sind und auf Dauer wichtiger als Sex und Glamour“.

Nur weil das alles unappettlich ist, kann die Wertung „Gosse“ nichts aus der Welt schaffen, noch verbessert sie die persönliche und politisch Eignung von Herrn Wulff oder mindert den durch ihn entstandenen und politisch zu verantwortenden Schaden. Laut HAZ 3.1.2012 legte Christian Wulff in den 90ern Jahren als Opposistionsführer in Niedersachen „Dossiers“ über „interne Kritiker“ an.

(Quelle: edomblog.wordpress.com)

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2 Antworten

  1. M.G. sagt:

    Auch wenn es bei Bettina Wulff ein Gerücht ist, stellt sich die Frage: Wann wird auch in Deutschland mal klargemacht, dass jede Frau, die in der Prostitution arbeitet, welche Gründe sie auch immer anführen mag, das tut, weil sie bereits in der Kindheit – von Bruder, Vater, Onkel, Lehrer, Nachbar, Priester, Kirche missbraucht wurde.
    Jeder Besuch in einem Etablissement ist eine weitere Vergewaltigung der Frauen durch den Gast.
    Männer müssen ihr sexuelles Verhalten überprüfen und die Verantwortung auch für dieses abnormale männliche Gehabe übernehmen.
    Es ist ein krankhaftes Verhalten, dass Männer noch immer Prostitution benötigen, das sollte mal angeprangert werden.
    Die Lüge, dass Prostitution das älteste Gewerbe der Welt sei, sollte aufgedeckt werden und die Zusammenhänge auch den Männern klar gemacht werden.
    Es sind Männer, die Frauen missbrauchen weil sie mit starken Frauen nicht klar kommen. Sie bezahlen für den Missbrauch, nicht für die Lust. Es stellt sich Frage, ob es genügend Therapieplätze für diese Männer gibt.
    Nicht Herr Wulff hat eine soziale Klatsche, sondern männliche Besucher von Prostituierten.
    Diese Woche wurde ebenfalls ein Bericht veröffentlicht, dass behinderte Frauen sexuell missbraucht werden, zu Tausenden. Kinder in Thailand, Kinder in Familien, Frauen im Krieg, Frauen in der Prostitution. Erbärmliche Männerwelt. Diese Männer wollen nur erniedrigen. Dabei erniedrigen sie sich selbst.

  2. Carina sagt:

    Herr Wulff kann auch ausgehen mit wem er will. Interessant wäre schon mal, zu erfahren, wie er und seine tätowierte Betty sich denn offiziell kennen gelernt haben. Aber, es paßt eigentlich auch alles gut zusammen. Vielleicht ist man nach einem Herrenabend auf einen Absacker in den Club Chateau gegangen und dort hat CW dann Victoria kennen- und lieben gelernt. Und … von da an gings bergab.
    Vielleicht kriegt man die Vorgeschichte mal zu hören.

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