3. Januar 2012

“Der Freitag” kopiert uns!



Die deutsche Wochenzeitung »Der Freitag« berichtet in ihrem Internetportal, in einem Beitrag über den Skandal um unsere First-Lady Bettina Wulff unter dem Titel  »Wie das Netz die eigenen Gerüchte zitiert«  (klick) und zitiert dabei Beiträge aus unserem »Firstlady-Skandal-Portal.« Das ist ja nun noch mehr als lustig. »Der Freitag« prangert das gegenseitige Zitieren im Internet an und übernimmt aber unsere Zitate im eigenen Beitrag und zitiert selbst mächtig drauf los. Danke für dieses nette Kompliment liebe Kollegen, nur seid Ihr selbst keinen Deut besser als die Portale die Ihr anprangert.

Und hier einmal ein weiterer Auszug aus dem Internetportal von “Der Freitag” in Kopie:

 Affäre Wulff: Was kann, was darf das Internet?

Es gibt eine reichlich merkwürdige Seite im weltweiten Netz, die – unverboten – unter firstlady-skandal.com firmiert und um Lichtjahre heller scheint als jedes andere, klassische Medium.

Zunächst heißt es da, löblich an die Adresse der ARD

Wulff sprach auf den Anrufbeantworter vom Bild-Chefredakteur und Reinald Beckersagte in der Tagesschau vom 2. Januar 2012 unter Anderem: “Es ist ein bisschen schwer zu sagen, was wirklich der Inhalt war; ging es dem Bundespräsidenten darum, die Berichterstattung über seinen Hauskredit und alles, was damit zusammenhängt, zu verhindern oder, und diese Variante wird inzwischen auch durchaus hier gehandelt, ging es darum, Berichterstattung über seine Frau, also Bettina Wulff und eine mögliche Vergangenheit zu verhindern. Dafür spricht, dass der Bundespräsident, wohl in diesem Telefonat, nach allem was man hört, sehr aufgebracht war.”

Aber dann, weiter im Text: 

Was wir uns allerdings fragen ist, woher kommt dieses Thema? Wenn es alles nicht wahr ist, wer ist so krank solche Beschuldigungen gegen Bettina Wulff zu erheben? Diese Anschuldigungen gibt es zudem auch schon seit über einundeinhalb Jahren, seit Juni 2010, im Internet. Warum hat dann die First Lady und der Bundespräsident gegen solche Vorwürfe und vor allem gegen die Fotos noch nichts unternommen? Zumal gerade die Familie Wulff, aufgrund ihrer hohen politischen Position im Lande, diese Behauptungen oder auch diese Verleumdungen im Keime hätte ersticken können.

Sonderbar finden wir auch, dass keine der Mainstream-Medien auch nur ansatzweise darüber berichtet, welch eine Kampagne hier im gesamten Netz losgetreten wurde. Es scheint wirklich so, wie es in einigen Portalen vermutet wird, dass hier von höchster Stelle ein Riegel vorgeschoben wird. Oder möchte man bei den Mainstream-Medien so lange warten bis diese Skandal-Story in der ausländischen Presse publiziert wird und man dann nicht den Schwarzen Peter der Erstveröffentlichung zugeschoben bekommt?

Mobbing. Verleumdung. Hetzjagd. Rufmord:

Alles – oder nichts davon.

Was kann, was darf eigentlich das Internet?

Interessant und auch völlig richtig ist der nachfolgende Kommentar (in Kopie unten stehend) einer “Der Freitag”-Leserin, die da fragt: “Wie jetzt, wollen Sie dem allem entgegentreten oder wollen Sie es breittreten. Ihre Verlinkungen verleiten zu letzterer Annahme.” Recht hat sie!

Kommentar
Magda schrieb am 03.01.2012 um 20:14
Wie jetzt, wollen Sie dem allem entgegentreten oder wollen Sie es breittreten. Ihre Verlinkungen verleiten zu letzterer Annahme.
Ich denke, alle im Internet wissen,dass das nichts vergisst. Sie aber tun noch eine Prise extra dazu.
Es ist schon wirklich sehr seltsam aber auch sicher sehr leserwirksam, dass “Der Freitag” den eigenen Beitrag »Wie das Netz die eigenen Gerüchte zitiert« betitelt und dann selbst dieses Thema genüsslich breitritt in dem man eben diese Gerüchte selbst zitiert. Wie war das noch, mit dem  Dieb der selbst in die Kasse greift, wegrennt und laut schreit: “Haltet den Dieb!”
HINWEIS:
“Firstlady-Skandal” möchte  hier zum wiederholten Male zum Ausdruck bringen, dass sich unsere Meinung meist nicht mit den hier wiedergegebenen Beiträgen deckt. Wir möchten die Beiträge zum Thema “First-Lady Skandal” lediglich in einer losen Sammlung, unsererseits völlig wertfrei, hier wieder geben. Dass es für dieses Thema genügend Interesse gibt, beweisen inzwischen über eine Million Leser unserer Seiten.

Kommentare sind geschlossen.