4. Januar 2012

Wulff bleibt im Amt – Stimmen aus dem Netz



 

… In Deutschland gäbe es eine Menge von Untaten unserer Politiker, die endlich durch die Medien aufzuklären wären. Dagegen machen sich die Vergehen des derzeitig amtierenden Bundespräsidenten fast wie Petitessen aus. Doch öffentliche Aufklärung erfolgt offenbar immer nur dann, wenn der betreffende Kandidat, aus welchen Gründen auch immer, weg muss. Dann legt die Mainstreampresse gemeinschaftlich los. Wer in diesem Zusammenhang das Wort Gleichschaltung benutzt, kommt als nächstes auf die Liste.

Ging es in der Wulff-Sache also um ganz andere »Vergehen«, die ihn als nicht mehr tragbar, als nicht mehr verlässlich zum System gehörend, auswiesen? Spekulationen über ein mögliches Rotlicht-Vorleben der jetzigen Präsidentengattin dürften als Hauptgrund ausscheiden. Denn auch wenn an der Sache etwas dran wäre, was bislang noch niemand bewiesen hat, so wären einschlägige Boulevardmedien die ersten, die es gewusst haben mussten. Warum hätten sie dann so lange schweigen sollen? Oder anders: Wenn derartige Beweise tatsächlich seit Jahren in Redaktionsschubladen auf Enthüllung warten mussten, warum wurden sie dann ausgerechnet jetzt im Internet verdeckt veröffentlicht?…..Auch die überraschend harsche Kritik des Bundespräsidenten Ende Juni 2011 an den Fehlleistungen sowohl der bundesdeutschen wie auch der europäischen Politik, sowie an den unzulässigen Machenschaften der europäischen Bankster in einem Zeitungsinterview dürften ihm nicht nur Freunde gebracht haben…..

(Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/eva-herman/christian-wulff-warum-der-bundespraesident-wirklich-zum-abschuss-freigegeben-wurde.html)

Könnte es nicht sein, dass Wulff „unterschriftsreif“ geschossen wird, da er den widerrechtlichen ESM-Vertrag unterschreiben soll…? Als Jurist weiß man im Normalfall, welche Konsequenzen eine Unterschrift haben kann, die mit Wissen und Wollen gegen das geltende Recht getätigt wird. Man sollte einmal das System der parlamentarischen Demokratie hinterfragen. Ach ja, es gibt ja keine Alternative… Andreas Popp

(Quelle: Kommentar auf Handelsblatt)

4. Gegen Wulff läuft eine organisierte Kampagne. Es ist schlicht undenkbar, dass die Bild-Zeitung und der Springer-Konzern sich so verhalten, wie sie sich verhalten, ohne Absprache mit der Eigentümerin und anderen zentralen Machthabern.

5. Wulff hat möglicher Weise eine Frau mit bewegter Vergangenheit geheiratet. Das erfordert, wenn zutreffend, sehr großen persönlichen Mut und große Risikobereitschaft. Er weis’ also, wie es ist, den Rubicon zu überschreiten, alle Brücken abzubrechen und etwas völlig Neues zu beginnen.

6. Wulff war als Ministerpräsident Niedersachsens nicht in dem Maß „Teil des Systems“ wie Schäuble, Merkel oder Köhler. Es ist möglich, dass ihm die Dimension der Eurokrise erst während seiner Amtszeit völlig klar wurde.

Nimmt man diese Fakten bzw. Überlegungen zusammen, so scheint es in der Tat denkbar, dass dieser farblose Wulff in der Eurokrise zum gefährlichsten Gegner der EU-Diktatoren und ihrer Helfershelfer hätte werden können: Indem er darauf besteht, dass der ESM-Vertrag, der wohl im März in den Bundestag geht, erst nach Bestätigung durch das Verfassungsgericht in Kraft treten darf. Würde aber Wulff vor Ratifizierung des ESM-Vertrages erst auf ein Urteil des BVG bestehen, dann bestünde die ernsthafte Möglichkeit, dass der Euro-Wahnsinn in sich zusammenfällt.
Für diese Interpretation spricht auch das Timing der Kampagne: Vier Monate nach der Lindauer Rede, drei, vier Monate vor dem Beschluss des ESM-Vertrages im Bundestag. Also genau so gesetzt, dass in der öffentlichen Wahrnehmung die Lindauer Rede „vergessen“ und bei Beschluss des ESM-Vertrags der dann Ex-Präsident Wulff „vergessen“ ist.

Aber: Traut man diesem farblosen Wulff tatsächlich zu, dass er sich gegen das komplette politische Establishment stellen würde? Wir glauben das eigentlich nicht. Oder will man schon das Risiko einer solchen Entscheidung ausschließen?

Oder will die „Springer-Presse“ jemanden in das Amt des Bundespräsidenten heben, der sich zutraut, den Euro-Wahnsinn zu stoppen? Auch das ist nicht undenkbar, wenn man sich die Berichterstattung in der „Welt“ anschaut und weis, dass Frau Springer und Frau Merkel beste Bündnisgenossinnen sind, und manch einer glaubt, dass Frau Merkel eigentlich aus dem Euro raus will…

Oder ist der Skandal tatsächlich einfach nur der Skandal, als der er dargestellt wird? Auch diese Möglichkeit kann nicht ausgeschlossen werden.
Die Sache bleibt also in der Schwebe…..

Zitat aus: http://eurodemostuttgart.wordpress.com/2012/01/04/die-affare-wulff-die-sache-stinkt-die-frage-ist-wonach/

HINWEIS:
“Firstlady-Skandal” möchte  hier zum wiederholten Male zum Ausdruck bringen, dass sich unsere Meinung meist nicht mit den hier wiedergegebenen Beiträgen deckt. Wir möchten die Beiträge zum Thema “First-Lady Skandal” lediglich in einer losen Sammlung, unsererseits völlig wertfrei, hier wieder geben. Dass es für dieses Thema genügend Interesse gibt, beweisen inzwischen über eine Million Leser unserer Seiten.

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