20. Dezember 2011

Wahrheit oder Lüge? War Bettina Wulff eine Prostituierte im Chateau und Artemis?



>Wahrheit oder Lüge? War Bettina Wulff eine Prostituierte?:

Zuschauer von Günther Jauchs Talksow am Sonntag 20.12.2011 durften sich wundern – Jauch fragte Nikolaus Blome, den Leiter des Hauptstadtbüros der Bild Zeitung, ob es stimme, dass die Zeitung eine Geschichte über das Vorleben von Bettina Wulff in petto habe, die sich mit deren Vorleben befasse. Blome wehrte ab und behauptete, dass sei kompleter Quatsch, wobei er sich in der weiteren Antwort Hintertürchen offen ließ. Quelle: geruechteblog.wordpress.com

Den Stein ins Rollen brachte wohl die Berliner Zeitung, die in einem Artikel über Wulff schrieb,

Wenn Wulff nicht bald folge, so wurde in Berlin gemunkelt, könne das Blatt mit einer Geschichte über das frühere Leben Bettina Wulffs aufwarten. Angeblich verfügt die Redaktion über Informationen, die bisher auf Weisung von ganz oben nicht gedruckt werden dürfen. Aus Respekt vor dem Amt des Bundespräsidenten. Doch den hat die Bild-Zeitung, die sich im Sommer 2010 weniger als die anderen Springer-Blätter für den Wulff-Konkurrenten Joachim Gauck stark gemacht hatte, ohnehin schon aufgegeben.

Doch worum geht es? Geben Sie einfach bei Google in das Suchfeld „Bettina Wulff“ ein – und sehr schnell wird Ihnen die größte Suchmaschine die Suchwortkombination „Bettina Wulff Prostituierte“ vorschlagen. Das passiert immer dann, wenn es – vereinfacht gesagt – sehr viele Suchanfragen nach bestimmten Suchwörtern gibt.

Tatsächlich munkelt man in Berliner Kreisen schon länger, dass Bettina Wulff, geboren am 25. Oktober 1973 in Hannover als Bettina Körner im Artemis und Chateau am Schwanensee als Prostituierte gearbeitet haben soll.

Ältere Hinweise darauf finden sich in diversen Blogs. So schreibt kreuz.net unter der Überschrift „Fräulein Körner arbeitete nie als Bademeisterin

[Bettina Körner] soll in Niedersachsen einer beruflichen Tätigkeit nachgegangen sein, bei der die Tätowierung möglicherweise einem weiteren Publikum zu Gesicht kam. Fräulein Körner arbeitete nie als Bademeisterin. Bekannt geworden sei die Tätowierung, als sie ihren Lebensunterhalt als Bardame in einem „Château“ am Schwanensee verdiente.

Der betreffende Beitrag ist vom 5. Juli 2011, hat also mit der aktuellen Affäre nichts zu tun. Auch andere Blogs haben sich schon länger damit befasst. Und auch in Foren wurde darüber diskutiert (O-Ton „Dem Wulf seine Olle soll früher mal im Artemis Berlin angeschafft haben…. Hat die da mal einer gesehen?“).

Natürlich kommt das Thema angesichts der aktuellen Vorwürfe gegen Herrn Wulff wieder hoch – mal mehr, mal weniger direkt. Unstreitig dürfte sein, dass Bettina Wulff gerne gefeiert hat, was ja kein Problem ist – doch inzwischen werden auch Fotos gezeigt, die Bettina Wulff als Prostituierte zeigen sollen. Da das Internet nie vergisst – hier gibt es noch die einschlägige Website im Archiv.

Es handelt sich wie gesagt alles um Gerüchte und Gerede im Netz. Was daran skeptisch stimmt:

  • Bettina Körner soll noch 2006 im Gewerbe tätig gewesen sein sollen. Und das zu Ihrer Zeit als Referentin bei Conti? Eher unwahrscheinlich!
  • Auf den verbreiteten Bildern ist das Tattoo nicht zu sehen.

Auch wenn es letztlich nicht relevant ist, als was Frau Körner ihren Lebensunterhalt verdient hat, spannend bleibt, wie die Geschichte weitergeht und ob die renommierten Medien sie weiter aufgreifen.

Die ARD und die Berliner Zeitung haben den ersten Schritt jedenfalls getan.

 

Foto oben: Ein Foto das im Internet-Portal des “Chateau-Clubs” auf dem eine der Clubdamen abgebildet war. Diese Lady heißt dort “Viktoria” aber viele Internetmedien behaupten inzwischen, dies sei unsere First-Lady Bettina Wulff.  Wahrheit, Ähnlichkeit oder Verschwörung? 

(Quelle: infokrieginfo.blogspot.com)
“Firstlady-Skandal” möchte  hier zum Ausdruck bringen, dass sich unsere Meinung zumeist nicht mit den hier wiedergegebenen Beiträgen deckt. Wir möchten die Beiträge zum Thema “First-Lady Skandal” lediglich in einer losen Sammlung, unsererseits völlig wertfrei, hier wieder geben. Dass es für dieses Thema genügend Interesse gibt, beweisen inzwischen über eine Million Leser unserer Seiten. Wir glauben das es sich hier um eine gezielte Verleumdungskampagne gegen unsere First-Lady handelt ….. und das ist der “Firstlady-Skandal”!

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